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Was du zum Bootsausflug auf Mallorca mitnehmen solltest

Eine praktische Packliste für einen Tag auf dem Wasser rund um Palma – von riffschonender Sonnencreme und weichen Taschen bis zu Tipps gegen Seekrankheit und einem Dry Bag fürs Handy.

Vom Team von Sail Mallorca · Veröffentlicht · Aktualisiert · 3 Min. Lesezeit

Auch verfügbar auf English

Ein Tag auf dem Wasser rund um Palma gehört zu den einfachsten Freuden, die Mallorca zu bieten hat. Du brauchst nicht viel dafür, aber ein paar gut ausgewählte Dinge machen aus einem guten Tag einen richtig schönen. Diese Liste enthält allgemeine Tipps unserer Crew. Dein Skipper hat für dein Boot und deine Route vielleicht noch zusätzliche Hinweise – frag ruhig nach.

Sonnenschutz

Die Mittelmeersonne ist auf dem Wasser stärker, als sie sich anfühlt. Meer und Deck reflektieren das Licht, und eine kühle Brise lässt leicht vergessen, wie viel Sonne man abbekommt.

  • Ein Hut, der hält. Eine Kappe oder ein Hut mit Kinnband ist besser als ein breiter Strohhut, den die erste Böe davonträgt.
  • Sonnenbrille, am besten polarisiert. Ein einfaches Brillenband verhindert, dass sie über Bord geht.
  • Ein leichtes Langarmshirt. Ein dünnes Hemd oder Rashguard schützt die Schultern viel besser als stündliches Nachcremen.
  • Lippenpflege mit LSF. Wird leicht vergessen, und Lippen verbrennen schnell.

Riffschonende Sonnencreme

Wenn du schwimmen gehen möchtest, wähle eine Sonnencreme mit der Kennzeichnung „reef-safe“ oder „meeresfreundlich“ und trage sie mindestens zwanzig Minuten vor dem Baden auf, damit sie einziehen kann. Mineralische Sonnencremes auf Basis von Zinkoxid oder Titandioxid sind eine gängige Wahl. In Mallorcas Buchten wachsen Seegraswiesen, die für ein gesundes Meer sehr wichtig sind – und jede Schwimmerin und jeder Schwimmer kann helfen, sie zu schützen.

Sprühcremes verteilen sich gern über das Deck und machen es rutschig. Eine Creme oder ein Stick ist schonender für das Boot und für die Menschen um dich herum.

Taschen und was hineingehört

Der Platz an Bord ist begrenzt, und Koffer oder starre Taschen lassen sich schlecht verstauen. Bring eine weiche Tasche mit, zum Beispiel eine Stofftasche, einen Canvas-Beutel oder einen faltbaren Rucksack, die in ein Staufach passt.

Hinein gehören:

  • Ein Handtuch. Ein schnell trocknendes Mikrofaserhandtuch braucht wenig Platz.
  • Wechselkleidung. Trockene Unterwäsche und ein frisches Oberteil fühlen sich nach dem Schwimmen herrlich an, besonders wenn du danach noch in die Stadt gehst.
  • Eine leichte Jacke oder ein Pullover. Selbst an warmen Tagen kann die Abendbrise auf dem Rückweg überraschend kühl sein, vor allem im Frühjahr und Herbst.
  • Badesachen, am besten schon unter der Kleidung, damit du beim ersten Badestopp bereit bist.
  • Wasser. Viele Boote haben Trinkwasser an Bord, aber eine eigene Mehrwegflasche ist immer willkommen.

Handy, Bargeld und Karten

Salzwasser und Elektronik vertragen sich nicht. Ein kleiner wasserdichter Dry Bag oder eine Handyhülle ist das nützlichste Zubehör, das du mitbringen kannst. Er schützt dein Handy vor Gischt, einem nassen Handtuch oder einem Ausrutscher im Beiboot – und mit vielen Hüllen kannst du trotzdem fotografieren.

Nimm eine Karte und etwas Bargeld mit. Strandbars und Kioske in kleineren Buchten nehmen nicht immer Karten, und vielleicht möchtest du bei einem Landgang ein Eis oder einen Kaffee. Bewahre alles zusammen im Dry Bag auf.

Tipps gegen Seekrankheit

Die meisten Menschen fühlen sich an einem ruhigen Tag wohl, aber es ist sinnvoll, vorbereitet zu sein – besonders wenn du weißt, dass du empfindlich bist.

  • Iss vor dem Ausflug ein leichtes Frühstück. Ein leerer Magen kann es schlimmer machen, eine sehr schwere Mahlzeit ebenso.
  • Wenn du Mittel gegen Seekrankheit nimmst, nimm sie rechtzeitig vor dem Ablegen ein – nach Packungsbeilage oder nach Rat aus der Apotheke.
  • Bleib an Bord an Deck an der frischen Luft und schau auf den Horizont. Vermeide längeres Lesen oder Aufs-Handy-Schauen.
  • Setz dich in die Mitte des Bootes, dort sind die Bewegungen am sanftesten.
  • Sag der Crew früh Bescheid, wenn dir unwohl wird. Sie hat das schon oft erlebt und hilft gern.

Damit nichts über Bord geht

Auf dem Wasser nimmt der Wind alles Leichte mit. Kappen, Handtücher, Sonnenbrillen und Aufblasbares sind die Klassiker. Räum Sachen weg, wenn du sie nicht brauchst, sichere Wichtiges mit einem Band oder Clip und binde Schwimmtiere fest oder hol sie ins Boot, wenn der Wind auffrischt. Was über Bord geht, treibt meist so lange in der Bucht herum, bis jemand anderes es herausfischt.

Der Skipper von Sail Mallorca an Deck mit einem rosa Schwimmring, den er aus dem Meer gefischt hat
Unser Skipper mit einem Schwimmring, den er aus dem Meer gefischt hat.

Was zu Hause bleiben kann

Glasflaschen, Schuhe mit harten oder schwarzen Sohlen, die Spuren auf dem Deck hinterlassen, und alles Wertvolle, das du nicht über Bord verlieren möchtest. Viel Gepäck brauchst du für einen einzelnen Tag selten.

Kurze Checkliste

Hut, Sonnenbrille, riffschonende Sonnencreme, Lippenpflege, leichte lange Ärmel, Badesachen, Handtuch, Wechselkleidung, leichte Jacke, Wasserflasche, weiche Tasche, Dry Bag fürs Handy, Karte und etwas Bargeld. Damit bist du bereit, die Bucht zu genießen.

Häufige Fragen

Soll ich an Bord Schuhe tragen?
Auf den meisten Booten geht man barfuß oder trägt saubere Schuhe mit weichen, nicht abfärbenden Sohlen. Absätze und harte schwarze Sohlen bleiben besser an Land. Im Zweifel einfach den Skipper fragen.
Darf ich eigenes Essen und Getränke mitbringen?
Oft ja, das hängt aber vom Ausflug ab. Sprich vorher mit deinem Skipper und verzichte auf Glasflaschen, die auf einem schwankenden Deck leicht zerbrechen.
Was tun, wenn mir seekrank wird?
Bleib an Deck an der frischen Luft, schau auf den Horizont, trink kleine Schlucke Wasser und iss etwas Leichtes. Sag der Crew früh Bescheid – sie kennt oft einen ruhigeren Platz an Bord.
Ist mein Handy auf dem Boot sicher?
Am sichersten ist es in einem kleinen wasserdichten Dry Bag oder einer Handyhülle, vor allem beim Ein- und Aussteigen ins Beiboot oder beim Schwimmen. Lass es nicht in der prallen Sonne liegen, damit es nicht überhitzt.

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